Expert/inn/en-Workshop „Eurobanknoten“

Am 22. Sept. 2014 (einen Tag vor der Einführung der neuen 10-Euro-Banknote) fand  an der Sigmund Freud Privatuniversität Wien ein interdisziplinärer Expert/inn/en-Workshop zum Thema „Eurobanknoten“ statt.

Programm (11-17h)

Giselher Guttmann (SFU Wien)
Begrüßung durch den Senatsvorsitzenden der Sigmund Freud Privatuniversität

Robert Kalina, Banknotendesigner der ersten Euroserie (ehem. OeNB)
Challenges of Banknote Design

Stefan Hampl, Medienpsychologe (SFU Wien)
Rekonstruktive Bildinterpretation der neuen Zehn-Euro-Banknote

Pause

Anne Lykke, Numismatikerin (Universität Wien)
Rezeption antiker Motive auf modernem israelischem Geld

Barbara Aulinger, Kunsthistorikerin (Universität Graz)
Zeichen und Code. Die Botschaft der Banknoten

Tarek el Sehity, Geldpsychologe (ISTC-CNR, SFU Wien)
Zu den Psychologien der Gelder

Zusammenfassung und Ausblick

Die Einführung der zweiten Eurobanknoten-Serie

Die Einführung der zweiten Eurobanknoten-Serie stellt an sich ein bemerkenswertes historisches Ereignis dar. Am 10. Januar 2013 präsentierte Mario Draghi als Präsident der Europäischen Zentralbank den ersten neuen 5-Euroschein der sogenannten „Europa-Serie“. In der Öffentlichkeit wurde die Einführung ohne große Aufregung aufgenommen. Rein optisch unterscheiden sich die neuen Geldscheine nur in geringem Maße von den alten. Das Medienecho war dementsprechend eher verhalten. Im Herbst dieses Jahres wird der neue 10-Euro-Schein herausgebracht.

Forschungsleiter
Dr. Stefan Hampl, Sigmund Freud Privatuniversität (SFU)
Dr. Tarek el Sehity, Institute of Cognitive Sciences and Technologies (CNR)

Tagung „Der schöne Schein. Symbolik und Ästhetik von Banknoten“

Von 17.-19. Oktober 2014 findet an der Universität Augsburg die interdisziplinäre Tagung „Der schöne Schein. Symbolik und Ästhetik von Banknoten“ statt.

Stefan Hampl (SFU Wien) & Tarek El-Sehity (ISIC Rome) werden dort ihr Paper „Trügerische Scheine. Vertrauen im Übergang von verbürgtem Wert zur Echtheit. Komparative Bildinterpretation nach der Dokumentarischen Methode“ vorstellen.

Link zur Tagung